MIDDLE EAST

Aug 28 2019

Goethes Schweizer Reisen, schweizer reisen.


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#Schweizer #reisen



schweizer reisen

Zeitliche Übersicht zu GOETHES SCHWEIZER REISEN

2. Reise 12. September 1779 bis 13.Januar 1780

3. Reise 30. Juli bis Ende November 1797

vom Splügenpass bis zum Bodensee.

Text: Goethes drei Reisen durch die Schweiz

Im dunkeln Laub die Goldorangen glühn,

Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,

Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht,

Kennst du es wohl?

Möcht’ ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn!

Das Maultier sucht im Nebel seinen Weg,

In Höhlen wohnt der Drachen alte Brut,

Es stürzt der Fels und über ihn die Flut:

Kennst du ihn wohl?

Geht unser Weg; o Vater, laß uns ziehn! (Wilhelm Meisters Lehrjahre, III,1)

1775: Der liebende Jüngling am Busen der Natur

Schweizer reisen

„Scheideblick nach Italien”, Zeichnung Goethes von 1775

„Morgen solls nach den Savoyer Eisgebürgen und von da durch ins Wallis. [. ] Etwas zu leiden sind wir bereit, und wenn es möglich ist im Dezember auf den Brocken zu kommen [wie Goethe am 10. Dezember 1777], so müssen auch Anfangs November uns diese Pforten der Schröcknisse auch noch durchlassen.” (Brief an Frau v. Stein, 2.11.1779) „Am liebsten gingen wir über die Furka auf den Gotthard [. ] Wir sind darüber ganz ruhig und hoffen von Augenblick zu Augenblick wie bisher von den Umständen selbst guten Rat zu nehmen.” (Briefe aus der Schweiz 1779) „Fatale Ahndungen Erinnerung Enge böses Gefühl dass man im Sack stickt Hoffnung und Vertraun.” (Tagebuch, 11.11.79) „Der Ausgang wird entscheiden, ob unser Mut und Zutrauen, daß es gehen müsse, oder die Klugheit einiger Personen, die uns diesen Weg mit Gewalt widerraten wollen, recht behalten wird. So viel ist gewiß, daß beide, Klugheit und Mut, das Glück über sich erkennen müssen.” (Briefe aus der Schweiz 1779)

Ihn schau’ ich an mit wachsendem Entzücken.

Von Sturz zu Sturzen wälzt er jetzt in tausend,

Dann abertausend Strömen sich ergießend,

Hoch in die Lüfte Schaum an Schäume sausend.

Allein wie herrlich, diesem Sturm ersprießend,

Wölbt sich des bunten Bogens Wechseldauer,

Bald rein gezeichnet, bald in Luft zerfließend,

Umher verbreitend duftig kühle Schauer.

Der spiegelt ab das menschliche Bestreben.

Ihm sinne nach, und du begreifst genauer:

Am farbigen Abglanz haben wir das Leben. (Verse 4716ff.)

Erweiterte Fassung eines Vortrages, gehalten am 9. September 1999 im Goethe Institut Oslo. Veröffentlicht in: „Über die Grenzen Weimars hinaus – Goethes Werk in europäischem Licht”, hrsg. von Thomas Jung und Birgit Mühlhaus (= Osloer Beiträge zur Germanistik 27), Frankfurt am Main 2000.

Robert Steiger (*1949) hat von 1982 bis 1996 im Artemis Verlag „Goethes Leben von Tag zu Tag. Eine dokumentarische Chronik” in 8 Bänden herausgegeben (in Zusammenarbeit mit Angelika Reimann); von 1995 bis 2013 arbeitete er als Senior Editor im Birkhäuser Verlag Basel. Robert Steiger ist Vorstandsmitglied der Goethe-Gesellschaft Schweiz.

Mehr zu Goethe und der Schweiz finden Sie hier.

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Written by Bürger



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